Logik eines Alzheimer-Azubis
Ich hatte mir zwar ursprünglich vorgenommen, keine Beiträge über die Firma, in der ich arbeite, zu veröffentlichen, aber die Art und Weise, wie mich unser Azubi heute sprachlos gemacht hat, muss ich einfach mal loswerden.
Zunächst einmal:
Wie genau lautet die Bezeichnung des Berufes, den unser Auszubildender erlernen möchte/soll?
- Hmm, keine Ahnung – Irgendwas mit IT-blabla.
Was lernt er wirklich?
- Wir versuchen ihm beizubringen, wie man als massiv Alzheimergeschädigter überleben kann.
Und was ist nun passiert?
- Die ganze Firma sitzt -wie üblich- zur Mittagspause am Tisch und der Patient jammert -wie üblich am Ende des Monats (wir dürfen jeden Monat an seinen Erkenntnissen teilhaben, weil er jedes Mal vergessen hat, das er uns das im Monat davor schon erzählt hat)-, das er mit seinem Azubi-Gehalt nicht klar kommt.
Also wurde er von uns (mal wieder) darauf hingewiesen, das er auch der Einzige ist, der jeden Nachmittag zur Pommes Bude an der Ecke geht, um sich was zu essen zu holen, während alle anderen sich regelmäßig, entweder selbst gekochtes Essen mitbringen und aufwärmen, oder sich aber einfach mal nur mit ein paar Broten begnügen.
Seine Reaktionen auf:
- Selber kochen: “Zu anstrengend!” – “Und dafür habe ich auch gar keine Zeit!” *soso*
- Beim Discounter um die Ecke einfach mal Käse und Wurst einkaufen, und dann auf dem Weg zur Firma mal beim Bäcker halten und frische Brötchen kaufen (wenn er es nicht sowieso vergessen würde):
“Frische Brötchen beim Bäcker? Sind doch viel zu teuer!” *stöhn*
Bemerkte er, während er sich die nächste Gabel des 5,30 EUR Gerichts von der PoBu in den Mund schiebt!?!
Hat da jemand ne passende Antwort drauf?









