Flingern Schickeria

Alles was in Flingern so passiert

Schickeria meets Mixmaster Mike

Nachdem der Kater vom Krampf in den Mai inzwischen verklungen war, wurde es Zeit weiter zu feiern.

Was bietet sich da besser an, als eine der berühmt-berüchtigten Captain Flinger Parties!

Weitere Infos zur Party findet Ihr logischerweise beim Captain.


Auch wenn es ein bischen länger gedauert hat: Bilder gibt’s dann weiter unten…


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Einjähriges

Tja, so ist das.

Es ist inzwischen tatsächlich schon ein ganzes Jahr her, das unsere kleine Flingern Schickeria online gegangen ist!

In diesem Sinne danke ich einfach mal allen Mitautoren und allen registrierten Lesern für ihre Beiträge und zahlreichen Kommentare.

Danke!

So, und da meine Hände irgendwie ganz aufgequollen sind vom Badezimmer putzen, und ich jetzt keinen Bock mehr habe, gehe ich mir mal im Hoffmanns ein leckeres Radler trinken! :-)


Prost!

Gute Nachbarn – schlechte Nachbarn

Tja, so ist das: Neue Nachbarn ziehen nach Flingern!

Während man sich über die einen freuen kann (wie diese hier), hat mich die Ankündigung von noch mehr neuen Nachbarn tendenziell doch sehr unangenehm überrascht.

Die Religionsgemeinschaft extremistische Sekte Scientology hat in unserem -zwar auch von Zombies und zu vielen Hunden bewohnten- kleinen Stadtteil eine neue Kirche Verblödungsanstalt in der Hermannstrasse eröffnet!

Da ich das nicht glauben konnte/wollte, bin ich einfach mal los gezogen, und habe dabei dann zur Warnung diese Fotos gemacht:


Also liebe Leute, tut Euch selbst den Gefallen und meidet dieses Haus der Gehirnwäsche!

Wissen ist frei!

Flingern, warum eigentlich?

Aus welchem Grund ich hierher gezogen bin, weiß ich nicht mehr so ganz genau. Das ist auf jeden Fall SEHR lange her.

Warum aber – und die Frage stelle ich mir fast täglich – bleibe ich eigentlich hier? Warum in Flingern? Diesem von unbeugsamen Irren bevölkerten Stadtteil von Düsseldorf?

Klar: zum einen weil ich viel zu faul bin umzuziehen. Da ist aber noch mehr.

Man muss nicht unbedingt ein Natural-Born-Ossi sein um an Flingern etwas positives zu finden (siehe hier). Nein, es gibt tatsächlich noch andere Gründe. Ich zähle mal ein paar auf.

  1. Bis zum Hoffmann´s brauche ich (nüchtern) nur 1 Minute. Zurück, ca. 10.
  2. Ich kann erhobenen Hauptes aus meinem verkackten Opel Astra diesel Baujahr 2004 aussteigen und keiner lacht mich aus.
  3. Alle rauchen, überall.
  4. Es gibt Zombies! In freier Wildbahn.
  5. Keiner muss hier hungern. Ab und zu fällt mal ein Butterbrot vom Himmel (hier).
  6. Man muss keine Freundlichkeit heucheln. Die meisten sind hier genauso scheisse drauf wie ich.
  7. Hier herrscht USCHI!

Andererseits gibt´s natürlich haufenweise Gründe von hier abzuhauen. Wirkliche viele. Die wichtigsten:

  1. Bis zur Altstadt brauche ich (nüchtern) 20 Minuten. Zurück finde ich nicht.
  2. Das offizielle Fortbewegungsmittel ist ein tiefergelegter 3er BMW (Baujahr vor 1998) mit Dönerhalter am Armaturenbrett.
  3. Flingern wird Köln (siehe hier):
  4. Es gibt HUNDE. Auf dem Bürgersteig!
  5. Man muss immer nach oben schauen wenn man durch die Strassen läuft. Ab und zu fällt was vom Himmel.
  6. Die meisten sind hier genauso mies drauf wie ich, die anderen noch mieser.
  7. Hier herrscht USCHI!

Und warum bleibt Ihr hier?

Bill Kaulitz zieht nach Flingern.

Ja, Muckl hat die Spuren mal wieder richtig gedeutet (siehe unten)

TOKIO HOTEL waren allem Anschein nach bei uns. Und sie wollen wiederkommen.

Vielleicht sogar für immer.

Der ursprünglich geplante Auftritt als Vorgruppe vom KFC (Karneval Freitag Club) musste leider wegen gesundheitlichen Problemen von Sänger BILL KAULITZ auf nächstes Jahr am Karnevalsfreitag im “Hoffmann´s” verschoben werden.

Im Rahmen einer Besprechung die hier kürzlich anläßlich dieses Konzert stattfand, stellte der sympathische Bill erstaunt fest, dass „Flingern ja nur von alten Säcken” bewohnt wird.

Noch nie konnte er so viele Schritte machen ohne von kreischenden
TOKIO HOTEL Groupies angefallen zu werden.

Das, und die Tatsache, dass man hier beinahe deutsch spricht seien für ihn ausreichend Gründe einen Umzug nach Flingern zu erwägen.

Auch für seinen Bruder Tom Kaulitz, Gitarrist von TOKIO HOTEL sei es der ideale Wohnort bemerkte Bill Kaulitz, zumal die architektonische Umgebung ihn stark an seine Heimat erinnern würde.

Liebe Leser, wir bleiben in dieser Angelegenheit natürlich hart am Ball. Vor allem weil Uschi bereits angekündigt hat ein exklusives Interview mit Bill “egal wie” durchzuführen.

Tokio Hotel in Flingern gesehen

Unglaubliches ist mir heute in unserem schönen, beschaulichen Flingern (wenn man mal von den Jagdszenen mit Dieter und Agathe quer durch Flingern absieht) geschehen.

Nach einem lustigen Abend im Hoffmanns, wollte ich heute morgen gegen 8 Uhr mal wieder schwimmen gehen, und bin durch die völlig menschenleeren Strassen Flingerns gestolpert.

Das kein Mensch auf den Strassen zu sehen war, lässt sich relativ leicht erklären: Der “normale” Flingeraner ist an einem “Feiertag” um diese Zeit entweder noch irgendwo am feiern, oder aber noch nicht in der Lage sein Bettchen verlassen!

Aber nun zurück zum eigentlichen Grund dieses Beitrages!

Auf dem Rückweg vom Schwimmbad, welches diesen blöden Feiertag mitfeiert und deshalb noch geschlossen hatte, habe ich doch tatsächlich “Tokio Hotel” in Flingern gesehen!

Ja, ihr habt richtig gelesen!

“Tokio Hotel”, über die überall im Internet nur voller Euphorie berichtet wird, wie zum Beispiel hier!

Da mir das wahrscheinlich sowieso niemand glaubt, konnte ich zum Glück (hatte irgendwie so ein Gefühl, das es gut wäre die Kamera mitzunehmen) dieses Beweis-Foto machen:

Tokio Hotel in Flingern


So, der Regen hat aufgehört, also werde ich mich noch einmal auf den Weg machen, um vor der Arbeit (ja , ich weiß das Feiertag ist) noch ein wenig zu plantschen…


“Feuchtgebiete”: Charlotte Roche las im Stahlwerk

Flingern wurde zum Testgebiet für Charlotte Roche, die am 25.02.2008 erstmalig im Stahlwerk Düsseldorf aus ihrem Buch „Feuchtgebiete“ vorlas.

Charlotte, die einigen noch durch ihren innovativen Moderations- und Kleidungsstil bei VIVA Zwei bekannt sein dürfte, betätigt sich mittlerweile auch als Autorin.

Ihr Debütroman erzählt von der missglückten Intimrasur der 18jährigen Helen Memel, die die Hoffnung hegt, dass ihre geschiedenen Eltern sich an ihrem Krankenbett wieder versöhnen.

Aber auch in anderer Hinsicht wird Helen im Krankenhaus zur Sensation. Ein Buch über die sexuellen Irrwege einer jungen Frau, eine Story über, na ja, sagen wir mal,.. “das Unten- und das Hintenrum” ! Sämtliche Tabuthemen werden so radikal und drastisch erzählt, das es schon grenzwertig ist. Eine Story über Sachen, die einige von uns nicht einmal zu denken wagen, geschweige denn denken wollen! – Das Stahlwerk war trotz günstiger Beleuchtung gefüllt von Rote-Ohren-TrägerInnen und nicht alle hatten einen entspannten Gesichtsausdruck.

Doch dank der lockeren Art ihrer Lesung konnte Charlotte auf der Humorskala hoch punkten und so erntete sie durch das Düsseldorfer Publikum reichlich Beifall. Allerdings wage ich zu bezweifeln, dass ihr Roman bei den meisten BesucherInnen bald im Bücherregal zu finden sein wird! – Und wenn, dann eher versteckt! :-)

Hartgesottene, sowie Kinski- und Bukowskifans dürften sich jedoch über ihr Werk freuen.

Flingeraner Penthouse Katze

Dieter, mein Sohn, hatte mal wieder eine Horde Homies in der Hütte.
Wie eigentlich jeden Tag.
Leider machte unsere etwas demente, 16 Jahre alte Katze an diesem Tag den Fehler, die obere Etage zu verlassen.
Verwirrt maunzend stiefelte sie die Treppe herunter, was sie sonst nur in der Sicherheit der Nacht wagt.
Just in diesem Moment verließen einige dieser Testosteron überdosierten Halbstarken das Gangsta-Hauptquartier (Kinderzimmer).
Ein Aufschrei der Verzückung ging durch die Reihen der harten Jungs.
“Neiiiiiiin, eine Katze! Wie geil ist das denn!”
Sofort quollen weitere Kappenträger aus dem Zimmer und glotzen, kleine begeisterte Ausrufe absondernd, auf die, inzwischen vor Schreck völlig paralysierte alte Katzendame .

Dann eine coole Stimme aus dem Hintergrund.
“Ach die, die kenn ich. Die chillt immer oben.”

Nach dem Lewinski folgt das Hoffmanns

Hoffmanns Nach langer Wartezeit hat das ehemalige Lewinski gestern unter dem Namen Hoffmanns wieder eröffnet. Leider wurde die Neueröffnung nicht wirklich publik gemacht, aber es sind dann doch einige der üblichen Verdächtigen wieder eingelaufen. Und so wurde es dann doch ein geselliger Abend, und ich habe meine Zeit lieber mit quatschen über die letzte Party verbracht, als mit der Digicam durch die Gegend zu rennen.

Für alle die inzwischen die Adresse vergessen haben:
Hoffmanns
Flurstr. 74
40235 Düsseldorf

Aber ein paar Fotos gibt’s dann doch noch…

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Flingern konnte Golzheim nicht helfen

Schön!

Habt Ihr Schlafmützen es also nicht hingekriegt, mal Eure faulen Ärsche in eins der für uns zuständigen Wahllokale zu bewegen, um unserer, der Stadt beherrschenden “Macht” die Stirn zu bieten?

(Zitat): “Im Rathaus verfolgte ein sichtlich gut gelaunter OB im Kreise seiner Familie die Auszählung.”

Dieser – von wem auch immer gewählte – völlig merkbefreite Stadt-Kasper – hat es geschafft:

Wieder wurde ein Stück von Düsseldorf verkauft!

Was ist nur los mit Euch?

Der Staat sagt: “In einer 30-Kilometer-Zone darf man nur 30 km/h fahren” – Ihr brettert mit 60 km/h da durch!

Erwin brabbelt: “Geht nicht wählen!” – Und Ihr hört sofort darauf?

Gebt dem Volk mehr Demokratie und was wird es damit anfangen?

-NICHTS! – Die meisten gehen noch nicht einmal wählen!

Also bitte, ihr “Noch-Düsseldorfer”, keiner kann Euch vorschreiben, wo ihr Euer Kreuzchen machen sollt, aber nicht wählen gehen,…

…das geht gar nicht!

Der Ausverkauf unserer Stadt läuft längst auf Hochtouren, und wir, die wir in dieser Stadt leben, interessieren uns nicht dafür?!

Irgendwann werden wir morgens aus dem Fenster schauen und feststellen, dass die “Düssel” nur noch leihweise durch unsere schöne City fließt, da sie an den Höchstbietenden  veräußert wurde.- Aber dann können wir uns ja wenigstens noch “Dorf-ler” nennen, es sei denn, wir wurden “mitverkauft!”

Trotzdem: Vielen Dank an die “fast 70.000 Bürger [die] zur Abstimmung gegangen sind.”

Hoffentlich sind wir Flingeraner nicht demnächst bei einem Bürgerentscheid auf die Unterstützung durch andere Stadtteile angewiesen!

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